Führung Dorfkirchen

Sehenswerte Kirchen und ein Kloster im Maintal und den Haßbergen

Die noch relativ ungerührten Haßberge bieten – in einem Gebiet, in dem aufgrund der vielen Ritter das Geflecht der Konfessionen besonders eng war – eine Vielzahl von sehenswerten evangelischen und katholischen Kirchen.

Die Führungen werden als Einzelführungen angeboten. Es besteht jedoch die Möglichkeit im Rahmen eine individuelle Vereinbarungen eine „Rundreise durch die Haßberge“ mit dem Besuch der Kirchen durchzuführen.
 
Ev. Kirche St. Michael in Unterhohenried
Bewundern Sie den künstlerisch hochwertigen, spätgotischen Laurentius-Altar. Diese kleine, ehemalige Wehrkirche enthält ein Kleinod spätgotischer Schnitzkunst. Es handelt sich hier um ein Kunstwerk von regional herausragender Bedeutung, nicht nur aufgrund seiner hohen künstlerischen Qualität, sondern auch wegen seines überraschend guten Erhaltungszustandes.
Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung in Limbach
Bei diesem vom Würzburger Hofbildhauer Johann Peter Wagner im schönsten Rokoko gestalteten Gotteshaus handelt es sich um ein Spätwerk des berühmten Architekten Balthasar Neumann. Die Initiative zum Bau dieser Kirche geht u. a. zurück auf Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn. Eingeweiht wurde sie trotz ständiger Geldprobleme während des Kirchenbaues durch den „aufgeklärten“ Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim 1755.
Ehemaliges Kloster Mariaburghausen vor den Toren Haßfurts
Zisterzienser gründeten ihre Klöster vornehmlich „im Tal und in der Einsamkeit an fließenden Gewässern“. Das taten auch die Zisterzienserinnen, die hier 1243 ihr Kloster nahe dem Dorfe „Marpurgehusen“ vor den Toren Haßfurts errichteten. Mariaburghausen wurde im Bauernkrieg 1525 zerstört. Der Niedergang des Klosters erfolgte anschließend durch zunehmende Verweltlichung. Besitzer von Mariaburghausen ist seit 1880 die Universität Würzburg: Ein Geschenk von Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn.
Ev. Dorfkirche St. Vitus in Junkersdorf
Wer kennt schon die Wandmalereien dieser Chorturmkirche am Fuße der Haßberge? Es handelt sich hier wahrscheinlich um Malereien in „al secco – Technik“, die in der Mitte des 15. Jh. entstanden. Heute können Sie die zu Beginn des 20. Jh. freigelegten, für eine fränkische Dorfkirche typischen Malereien neu entdecken und bewundern.
Kath. Ländliche Barockkirche in Leuzendorf
Gängige Bezeichnungen für diese kleine Dorfkirche, dem „Juwel von Leuzendorf“ - an einem idyllisch kleinen See gelegen -, sind „Architektonisches Schmuckstück“ oder „Kleinod der Haßberge“. Dieser kleine, aber qualitätsvoll strukturierte Kirchenbau besticht durch seine Einheitlichkeit wie auch durch seine zusammengehörende Rokoko-Innenausstattung mit Werken von Johann Thomas Wagner und seinem Sohn, dem Würzburger Hofbildhauser Johann Peter Wagner.

Buchung

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Teilnahme

Teilnehmerzahl: Nach Absprache
Preise: Nach Vereinbahrung

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